• Charlotte zu Knyphausen

Was man findet, wenn man außerhalb des Lichtscheins sucht.

Essenz:

Wenn es um nachhaltige Bearbeitung von Themen geht, schauen wir uns am besten Interessen und Bedürfnisse ebenso an wie Zahlen, Daten und Fakten.



Es war einmal ein Mann, der hatte den ganzen Abend mit seinen Freunden gezecht. Auf dem Heimweg stellte er fest, dass er seinen Hausschlüssel verloren hatte. Er begann, im Lichtschein der einzigen Laterne weit und breit zu suchen.

“Warum suchst Du denn ausgerechnet hier?” fragten seine Freunde, die ihn inzwischen eingeholt hatten und ihm bei der Suche helfen wollten.

“Na, weil das die einzige Stelle ist, an der ich etwas sehen kann!”


Diese Geschichte sagt eigentlich alles über unsere ganz normale menschliche Wahrnehmung: Wir wollen eine Lösung (den Schlüssel) und suchen üblicherweise dort, wo wir schon Licht sehen - also dort, wo es scheinbar einfach ist: bei Zahlen, Daten, Fakten oder innerhalb unserer eigenen Bedürfnis-, Gefühls-, Interessen- oder Ziel-Welt. Und genau so entsteht Unverständnis zwischen Menschen - wir reden und handeln aneinander vorbei, obwohl wir glauben, uns ganz klar auszudrücken.

Wenn es um komplexe Themen geht, ist es wichtig, nicht nur die harten Fakten, sondern auch die Bedürfnis-, Gefühls-, Interessen- und Ziel-Welt des anderen wirklich zu verstehen.

Denn da können wir noch so sehr an die "Vernunft" appellieren - der andere wird immer unterbewusst durch “seine Welt” mitgesteuert werden. Er kann gar nicht anders - bis er gehört wird. Das ist der einzige Weg nachhaltig mit Widerstand umzugehen und Identifikation mit der Lösung zu schaffen, zum Beispiel im Changemanagement.


Ich nutze in meiner Arbeit daher u.a. das Eisbergmodell und die konstruktivistische Sichtweise. Ich bin davon überzeugt, dass wir erst dann wirksam miteinander in Kontakt treten und produktiv werden können, wenn wir uns auf der Interessen- und Bedürfnisebene ausgetauscht haben. Dafür braucht es manchmal einen Dritten, der als neutrale Person übersetzt und Techniken beherrscht, mit denen man

erstens selbst herausfinden kann, was man eigentlich meint (ja, auch das muss uns manchmal erst klar werden) undzweitens wirklich hören kann, was den anderen bewegt.


Erst dann kann Entspannung eintreten. Erst dann können wir tatsächlich und frei kreativ werden.

Und dann finden wir richtig gute Lösungen - die auch den Zahlen, Daten und Fakten gerecht werden.

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Charlotte zu Knyphausen

Wirtschaftsmediatorin und Rechtsanwältin

Wasserstr. 5a

14482 Potsdam

Tel. 0171 - 8639130

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