top of page
Suche
  • Charlotte zu Knyphausen

Proaktivität und Wilhelm Busch

»Warum soll ich nicht beim Gehen« –

Sprach er – »in die Ferne sehen?

Schön ist es auch anderswo,

Und hier bin ich sowieso.«


schreibt Wilhelm Busch in "Plisch und Plum".


Proaktive Menschen schauen gern nach vorn, das nächste Ziel im Blick, den Plan in der Hand. Das ist ein Anteil, der sie oft erfolgreich macht.


Manchmal vergessen wir dabei aber wahrzunehmen, was uns wirklich ausmacht, was uns geprägt hat, was wir können und geleistet haben und was uns dabei wirklich antreibt. Und diese Antreiber können sehr anstrengend sein, wenn sie durch belastete Anteile in uns hervorgerufen werden. Und uns sogar im Weiteren blockieren oder uns unseren festen Grund verlieren lassen. Oder wie Wilhelm Busch weiter schreibt:


"Hier aber stolpert er

in den Teich und sieht nichts mehr."


Deshalb ist es manchmal so wertvoll, stehen zu bleiben und sich umzuschauen: Bin ich hier eigentlich richtig? Bin ich orientiert? Und das zu reflektieren, indem wir zurückschauen: Was hat gut geklappt? Und was war trotzdem anstrengend? Und warum genau war es so anstrengend? Was war von dem, was ich geleistet habe, selbstbestimmt und was diente eher der Bedürftigkeit nach Anerkennung durch andere?


Was nehme ich von heute mit in die Zukunft und was verabschiede ich?


Solche Reflexionen können uns immens stärken, insbesondere an Wendepunkten in unserem Leben - gerade, wenn es Krisen sind.


Wie erleben Sie das? Nutzen Sie Wendepunkte für Rückschau und Neuausrichtung?

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Die Grenze unserer empathischen Führung

Die Erwartungen an Führungskräfte sind hoch, die Orientierungslosigkeit unter den Führungskräften ist groß. Wir haben uns in den letzten Jahren viel mit empathischer Führung beschäftigt, mit Einfühlun

Inspirierender Buchtipp

Lesen Sie doch einfach mal was von Ihnen selbst! Mein Eindruck ist manchmal: Wir können über-inspiriert sein. Es ist ja auch kein Wunder, denn es gibt so viele tolle Coaches und Vorbilder, die uns ihr

Lob der Unterschiede

Ich liebe es, Menschen auf ihren Entwicklungswegen zu begleiten. Eine Sache, die ich daran liebe, ist, wie viel ich selbst über die Unterschiedlichkeit in unserer Wahrnehmung lernen darf. Diese Woche

Comentários


bottom of page